Wiehengebirge Tour 2010
12. August 2010 von PhilippG
6.8.2010, die Rucksäcke sind fertiggepackt und wandern in den Kofferraum. Nachdem alles ein geladen ist, begeben wir uns ins Auto und fahren los. Nach einer Weile halten wir auf einer Straße in einem Talabschnitt des Wiehengebirges. Wir sind am Absetzpunkt angekommen. Nun heißt es Rucksäcke auf die Schultern und los gelaufen.
Rückblick
Vor einiger Zeit kam uns die Idee neben den eigentlichen Airsoft-Events auch einmal etwas neues zu versuchen. Durch unseren Sport besaß jeder von uns bereits mehr oder minder gute Camping- und Outdoor-Ausrüstung, die jedoch beim Airsoft nie richtig gefordert war. Also warum nicht einfach mal diese Dinge richtig nutzen? So entstand die Idee einfahc mal ein Wochenende in einer kleinen Truppe nur mit dem Rucksack auf dem Rücken Strecke zu machen, zu sehen wie weit man käme. An diesem Wochenende wollten wir unseren Plan dann in die Tat umsetzen. Und so standen wir nun da, Gaga, Jens, Timm und ich, bereit, die kleine Herausforderung an zu gehen.
Ausrüstung
Unsere Ausrüstung war für rund 2 Tage incl. Übernachtung ausgelegt. Verpflegung, Wasser, Schlafsack, Werkzeuge… alles musste mitgeführt werden, da außer der groben Route ansonsten nichts vorgeplant war. So kamen wir alle auf ein Rucksackgewicht von rund 15 Kilo. Da wir fast alle nicht unbedingt große Sportler sind, ein ganz schönes Gewicht. Als Rucksäcke kamen dabei verschiedenste Modelle zum Einsatz. Eine Kopie des US-Assault-Packs. der Rush24 von 5.11, der Radix von Be-X sowie ein Modell aus der Militärreihe der Firma Karrimor. Eine Übersicht zu den Rucksäclen gibt es aber hoffentlich in einem weiteren Review.
Der erste Tag
Unsere Tour begann direkt mit einem Aufstieg in den “Berg” hinnein. Hier war wohl direkt die steilste Stelle des gesamten Wochendes, wodurch wir direk am Anfang ziemlich ausgepowert wurden. Nachdem wir dann aber auf dem Kamm angekommen waren ging es besser vorran und wir konnten uns in Richtung unseres ersten Wegpunktes weiter arbeiten. Es ging ersteinmal die Waldwege entlang und dann quer Feld ein. Am Anfang lief die Navigation fast ausschließlich über ein Garmin eTrex GPS-Gerät. Das stellte sich jedoch zusehendst als zu ungenau heraus. Im Nachhinnein ist diese Ungenauigkeit wohl auf einen Einstellungs oder Kalibrierungsfehler zurrück zu führen. Nach dem abgleich der eTrex-Daten mit denen eines GPS-Loggers am Computer stellten wir fest, dass das eTrex uns immer Nordöstlich parallel der Route verschoben  geortet hatte.
Da wir merkten, dass die Wegpunkte mittels GPS nicht zu erreichen waren erfolgte die Navigation recht bald dann “Old-Scool” mittels Karte und Kompass. Der erste Tag führte uns dann gute 14 km durchs Wiehengebirge. Vorbei an den Dinosaurierspuren erreichten wir  gegen halb 9 Abends einen geeigneten Ruheplatz. Also hieß es nun einen Schlafplatz zu bauen und dann das Essen aus zu packen.
Schlafplatz
Mittels einer Plane und einigen herbeigeschafften Stöckern wurde dannd er Schlafplatz eingerichgtet. Kein Zelt, lediglich Iso-Matte, Schlafsack und eine darüber gespannte Plane als Regenschutz. Wobei gaga dann direkt auf Iso-Matte und richtigen Schlafsack verzichtete, was sich in der folgenden  recht kühlen Nacht als Fehler erweisen sollte.
Nachdem der Schlafplatz stand ging es ans Feuer machen. Irgendwo msuste ja schließlichd as Essen zubereitet werden. Nach einigen Fehlversuchen gelang es uns ein recht ansehnliches Feuer in einer vorher ausgehobenen Feuergrube an zu fachen. Der Rest des kurzen Abends bestand dann im Essen und gemütlichen zusammen sitzen, bis wir schließlich um kurz nach 11 alle in die Schlafsäcke krochen.
Der zweite Tag
Auch wenn der Wecker erst auf ca. 7 Uhr gestellt war, waren wir doch alle schon gegen kurz vor 6 auf den Beinen. Die Uhus ließen keinen von uns lange schlafen. Nach dem Aufstehen wurde erst einmal gefrühstückt, schließlich brauchten wir viel Energie für den kommenden Tag. Danach ging es los. Die Rucksäcke wieder auf die Schultern und zurrück auf den Weg. Nach einiger Zeit stellten wir dann fest, dass wir mit unserem nachtlager recht weit vom geplanten Weg ab gekommen waren. Statt einen der kleineren Berge zu umgehen, hatten wir mitten auf dem Berg geschlafen. Ein kleiner Umweg, aber nicht weiter schlimm. Es ging ja schließlich darum Strecke zu machen.
Und weiter gehts
Der nächste Wegpunkt war eine kleine alte Burg auf einem nahegelegenen Hügel. Führten uns die Wege zuerst noch vorbei an einem Aussichtsturm durch den Wald und am Waldrand entlang, so ging es kurz vor der Burg dann langsam aus dem Wald heraus. Die Burg war dann auch unser erster Rastplatz des Tages. Leider waren die Inneräume abgesperrt, sodass wir uns die alten Mauern nur von außen ansehen konnten.
Nach der Burg ging es mehr und mehr aus dem Gebirge heraus und in Richtung der Dörfer bzw. auch mitten durchs Dorf. Da wir uns nicht direkt in`s Dickicht schlagen wollten, Â wählten wir also einen der Wanderwege entlang eines Spielplatzes und in eine Ortschaft hinnein. Vorbei an einem Kurgarten führte der Weg dann hinaus auf die Felder. Da die Sonne mittlerweile voll am Himmel stand fehlte so jeder Schatten. Wohl dem, der einen Hut gegen die Sonne eingepackt hatte.
Irgendwann auf diesem Abschnitt war dann ab zu sehen, dass die Kraft nurnoch für einige Stunden reichen würde. Da wir am Abend wieder zurrück sein mussten (schließlich Stand noch eine Geburtstagsfeier an), beschlossen wir bis zum nächsten Einschnitt in der Hügelkette zu laufen und dort zu queren um uns dann dort auflesen zu lassen. Da die Navigation mittlerweile gut funktionierte war der passende Weg schnell gefundne und erreicht. Als letzte große Prüfung stand dann noch das Queren der Hügel an. Also ein voller Anstieg durch die Waldwege. Da mindestens die Hälfte der Gruppe bereits total ausgepowert war, wurde dieser Abschnitt für einige zu einer wirklichen Prüfung. Aber der Wille, jetzt bis zum absebaren Ende durch zu ziehen war bei allen da. Und so schaffte es jeder von uns auch herüber. Nach der Querung legten wir sogar noch einmal rund 1,5km bis zum Treffpunkt mit dem Auto zurrück.
So endete unsere Tour also, wennauch früher als erwartet, am Samstag Nachmittag nach rund 30km Wegstrecke. Für eine weitestgehend unerfahrene und nicht allzu sportliche Truppe ein denke ich akzeptabeles Ergebnis. Aber was viel mehr Zählt: Â Es hat richtig Spaß gemacht!
Trotz Blasen, Plackerei und der Anstrengung war es ein sehr spaßiger Trip, der sicherlich wiederholt wird!
Hier noch einmal alle Bilder des Artikels:















Coole Sache, nächstes mal bin ich dabei!